Danke!!!

Das Bienenwerder Kollektiv sagt Danke

Danke für die schönen ereignisreichen Tage mit euch auf dem Hof.

Es war überwältigend wie sich alle am Gelingen der Party beteiligt haben. Unsere Infoveranstaltungen waren allesamt gut besucht, der Kompostkloworkshop weniger aber auch hier haben einige enthusiastisch gewerkelt. Die Holzaktion mit Kettensäge und Kaltblut hat auch Liebhaber gelockt und ein grösserer Sturmschaden wurde angegangen…

Den grössten Zuspruch fand jedoch die flux noch eingeschobene Kürbisvollernteaktion am Samstag in der wir unseren etwas aus den Fugen geratenen Kürbisacker beräumt haben. Aus den Fugen geraten in punkto Ackergrösse wie auch des Ernteguts; der grösste Kürbis hatte knapp 20 kg und gross waren nicht wenige aber das hat keinen geschreckt angesichts der zahlreichen Helferinnen.

Genauso spontan fand sich eine Küchencrew die lecker Kürbisnocci für alle gezaubert hat.

Bedanken möchten wir uns bei allen Künstlerinnen für ihr Engagement bei uns, GoGoTrash für ihre Vogelscheuchen,  den Pferdefrauen für ihre Showeinlagen, dem Unterdrucktheater für ihre Darbietung und natürlich den Musikerinnen für ihre tolle  Musik die wirklich alle das Tanzbein schwingen liess und den Djs die den Abend bis zum Morgen ausklingen liessen.

Bei der Auktion zu Gunsten von 15th Garden und der Wärmestube für Unterdruck kamen übrigens fast 400€ rein!!!

Bis demnächst

xxx

olib

 

Das Bienenwerder Kollektiv lädt ein:

bienenwerder 10 jahre internetflyerDas Partyplakat in Din A 4, Farbe und S/W, zum selber drucken, vervielfältigen und an euren Lieblingsorten auszuhängen, findet ihr hier: http://foto.poetaster.de/BIENENWERDER

Programm

Mittwoch 17.09

  • 20 Uhr: Kurzfilm „Skandal im Wald“ (Olib Produktion – 10 minuten)
  • Vortrag zu Land Grabbing mit Justus und Julia (siehe auch unten)

Donnerstag 18.09.

  • 14 Uhr: Holzaktion mit Kettensäge und Kaltblut
  • 20 Uhr: Vortrag zu 15th Garden Ernährungssouveränitätsnetzwerk in Yarmouk, Syrien mit Julia und Ansar. (Das Netzwerk freut sich über Saatgutspenden – wenn ihr was übrig habt mitbringen !!!) (siehe auch unten)

Freitag 19.09.

  • Ausstellungseröffnung -10 Jahre Bienenwerder
  • 20 Uhr: Workshop zum “Nyeleni” – Wege in die Ernährungssouveränität hier zulande  http://nyeleni.de/
  • Open Stage und Klangkunst

Samstag 20.09.

  • OliB- Zirkus- Show
  • Unterdrucktheater
  • GoGoTrash- Performance

(*** Aufrufsinfo siehe unten)

Sonntag 21.09.

  • 12 Uhr: Akustik Frühstück

Die ganz große Sause findet am Samstag, 20.09. statt!!!

Vom 17.09 – 21. 09 wollen wir mit euch Spaß haben, die Party vorbereiten und unser Projekt voranbringen.

 

Wir organisieren Mitfahrgelegenheiten für die Bands!

Gesucht wird noch ein Transport von 5 Leuten + Instrumenten am Samstag ab 14h von Berlin nach Bienenwerder!

 

Wir planen verschiedene Workshops und kollektive Actions wie:

div. Land- und Gartenarbeiten, am Vereinshaus bauen, Kompost-Klo-Bau und natürlich was ihr wollt…

Es wird mit eurer Mithilfe jeden Tag warmes Essen geben. Getränke gibt es bis auf Samstagabend gegen Spende. Wir freuen uns über Mitbringsel wie Brot, Aufstriche, selbstgebackenen Kuchen, (pflanzliche) Milch, und sonstige kulinarische Spezialitäten die unser gemeinsames Buffet aufpeppen… Mitzubringen sind ausserdem: Teller, Tassen, Besteck, Zelte, Schlafsäcke und warme, dem Landleben angepasste Outfits – be ready for work and dirt!!!

 

watch out for updates!!!!!

 

*** AUFRUF!

Anlässlich der Auktion bei unserer 10jahres Party in Bienenwerder nehmen wir eure Sachspenden an.
Bald gibts den Internetkatalog zur Auktion unter http://foto.poetaster.de/BIENENWERDER
Der Erlös der Versteigerung geht direkt an das “Nachtcafe” von Unter Druck (Obdachlosen Übernachtungsprojekt für den Winter) und 15th garden, Syrien!
Themen der Infoveranstaltungen:
Mittoch 20 Uhr:

Wie weiter in unserer Region? das Bündnis Junge Landwirtschaft lädt ein

Seit letztem Winter sind die arrondierenden Flächen des Hofs Bienenwerder endlich gesichert. Viele Jahre und einige Kampagnen sind allerdings ins Land gezogen, bis dies erreicht war. Dass der Hof Bienenwerder die Flächen sichern konnte ist toll und auch ein Grund dieses Festival zu feiern.
An der Landvergabepraxis in Ostdeutschland hat sich jedoch immer noch kaum etwas geändert. Der Ausverkauf geht unvermindert weiter und mit ihm die Gestaltung unserer Umgebung im ländlichen Raum –eine Gestaltung die zunehmend von Monokulturen und immer größeren Anlagen der intensiven Tierhaltung geprägt ist.
Wir wollen mit euch gemeinsam diskutieren auf welchem Stand wir sind, welche Möglichkeiten wir in der Region haben dem Trend zu immer Größerem und immer Einseitigerem in der Landwirtschaft entgegen zu steuern.
Wir würden uns freuen, wenn zu uns verschiedenen jungen LandwirtInnen vom Bündnis Junge Landwirtschaft, andere BäuerInnen, die SchäferInnen, VertreterInnen der Bürgerinitiativen gegen die großen Tieranlagen, Menschen aus der Umgebung und Berlin hinzukämen! Ohne Zugang zu Land können keine regionalen Lebensmittel produziert werden, wer Tierschutz fordert muss sich ebenso der Frage der Landvergabepraxis stellen, wie die, die es genießen eine lebendige Natur vor der Tür oder als Umgebung ihrer Stadt vorzufinden.
 
Wir bitten als Unterstützung für The 15. Garden, ein Nahrungssouveränitätsprojekt in Syrien um vielfältige Saatgutspenden, die wir nach Syrien schicken werden.
Für die anstehende Wintersaison werden vor allem folgende Sorten gebraucht: Spinat, Mangold, Kohl und Bohnen. Wir freuen uns aber auch über alle anderen Arten für die nächste Frühjahrsbestellung. Bitte nur Samenfeste Sorten, kein Hybrid, kein GMO, keine chemischen Beizmittel…
 
Donnerstag 20 Uhr:

Nahrungssouveränität in Kriegszeiten verteidigen-

The 15.Garden in Syrien – bäuerliche Solidarität praktisch umgesetzt

Für viele Menschen bedeutet von Syrien zu hören, erst mal an Krieg, Tod, unglaublich viele Flüchtlinge, ein diktatorisches Regime oder irgendwelche Islamisten zu denken. Die Situation -und in den Augen vieler Betrachter auch die Menschen- in Syrien scheinen zugespitzt unter diese und ähnliche Begriffe polarisiert zu sein.
Dass es daneben noch einen vielfältigen Alltag gibt, in dem die Menschen mit Hunger, Krieg und Vertreibung umgehen, passt nicht ganz zu dieser Darstellung. Viel von dem, was sie tun und wie sie sind, ist so ganz anders als in den prangenden Überschriften der Berichterstattung. Die sich anschließende Frage „Was können wir tun?“ findet auch erst Antworten, wenn wir uns diesem echten Alltag in Syrien und seinen sehr konkreten Aufgaben stellen.
Der 15.Garten ist das erste lokale, von bäuerlichen Bewegungen initiierte Netzwerk, welches sich auf die Verteidigung von Nahrungssouveränität in Syrien konzentriert. Gerade im Zusammenhang von gezielter Belagerung, durch die das Verhungern als Bestrafung der Bevölkerung seitens des Regimes eingesetzt wird, ist Nahrungssouveränität ein wichtiges Ziel und Überlebensstrategie geworden. Im weiteren Kontext zeigen die Erfahrungen vom Irak, Afghanistan und vielen anderen Orten, wie die großen globalen Akteure der Agrargiganten à la Monsanto am Krieg teilnehmen, wie sie sich die lokalen Märkte gerade durch die lokale Destabilisierung gezielt unterwerfen. Große staatliche und nichtstaatliche Entwicklungshilfeorganisationen (auch deutsche) spielen hierbei eine tragende und oft negative Rolle.
Der 15.Garten vereint genau die Gruppen von Menschen, die dem was entgegensetzen können. Initiiert aus den Bewegungen in Syrien ist es ein Netzwerk aus einer Vielzahl von Projekten, die in und um Syrien, syrische Nahrungsmittelproduktion ganz praktisch umsetzen. Saatgut wird verteidigt in Zeiten, wo es ebenso rasant und endgültig verloren geht, wie die gesamte Region und ihre Menschen eben auch. Der 15.Garten zeigt aber auch Handlungsstrategien für uns –ganz normale Leute hier- die Menschen in Syrien sehr real zu unterstützen. Ob als StadtgärtnerInnen, als BäuerInnen, als Gemüsezüchter oder Tierhalter, als TierärztInnen oder als AktivistInnen aus den Europäischen Bewegungen.
 
Wir bitten als Unterstützung für The 15. Garden um vielfältige Saatgutspenden, die wir nach Syrien schicken werden.
Für die anstehende Wintersaison werden vor allem folgende Sorten gebraucht: Spinat, Mangold, Kohl und Bohnen. Wir freuen uns aber auch über alle anderen Arten für die nächste Frühjahrsbestellung.
 

27.9.13

Eine email warnt uns heute Morgen den Wald nicht  zu betreten, bei gekennzeichneten Flächen sei dies sogar verboten, weil heute gespritzt werde.

Fraglich ist wie wir den Wald nicht betreten sollen, wenn wir doch mitten drin wohnen.

Ein paar Meter vor unserem Wohnhaus treffen wir  Waldbesitzer und Förster.
Das darauf folgende Gespräch wurde aufgenommen und hier veröffentlichet.

Mit der Androhung einer Unterlassungsklage wurden wir vom Waldbesitzer gezwungen diese Tonaufzeichnung  von der Seite zu nehmen. Weiterhin mussten wir in diesem Zusammenhang Klarnamen und Telefonnummern vom Waldbesitzer entfernen.

Um in Zukunft Personenrechte Dritter nicht zu verletzen, müssen Beiträge auf der Seite von uns authorisiert werden.

Bis auf weiteres gilt für unseren Blog folgendes:

Der Blog soll weiter für alle Interessierten offen stehen und Beiträge können anonym veröffentlicht werden. Wir bitten euch jedoch Beiträge  vorher mit uns abzusprechen. Am besten eine mail an uns, bienenwerder@web.de, mit dem Inhalt, wir veröffentlichen dann nach Absprache. Inhalte die nicht mit uns abgesprochen sind und trotzdem veröffentlicht werden, werden  von uns eventuell bearbeitet.

Über eure Komentare und Bildmaterial freuen wir uns natürlich auch in Zukunft sehr!

 

Call a Foerster !

Liebe Waldspaziergänger_innen,

wie wir, OLIB e.V., erfahren haben, werden mit Round Up/ Glyphosat behandelte Flächen im Wald nicht gekennzeichnet. Sollte ihr also vorhaben Pilze oder Wildbeeren zu sammeln, so tut ihr gut daran den zuständigen Förster anzurufen !

Wer in Brandenburg zuständig ist, erfahrt ihr bei :

Martina Böhme
E-Mail an Martina Böhme
Tel.: 0331-866-8945
Fax: 0331-27548-894

Für den Wald in Bienenwerder ist zuständig

Herr Naß, Forstamt Waldsieversdorf

Büro: 033433/1515200

Mobil: 0172/3972384

 

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